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In den meisten Fällen wird über die Haut und/oder Schleimhaut reagiert,
und diese sind nicht zufällig die Grenze des Körpers, des Individuums
zur Außenwelt/Umwelt. Mit den Aufgaben: Kontakt / Aufnahme / Abgabe /
Austausch Haut und Schleimhaut müssen erst passiert werden, bevor etwas
wirklich in den Körper eingedrungen ist. Alle Dinge, die z.B. oral einverleibt
werden, müssen erst die Schleimhaut des Verdauungstraktes passieren, bzw.
mit ihr reagieren, bevor es zu Reaktionen kommen kann. Dinge die nicht
resorbiert werden, verlassen den Verdauungsschlauch am unteren Ende. z.B.:
eine verschluckte Glaskugel.
Die
Voraussetzung zur allergischen Reaktion ist einerseits eine ererbte
Disposition und andererseits eine oft vielseitige Überbelastung
des Immunsystems.
In
diesem Zusammenhang ist der Begriff der Disposition von besonderer
Bedeutung. Disposition ist die Veranlagung, Krankheitsbereitschaft, Empfänglichkeit,
Ansprechbarkeit des Körpers für Krankheit.
Ererbte Disposition ist nicht gleich ererbte Krankheit!
Schwachstellen im Körper können ein Leben lang still schlummern, ohne
sich je bemerkbar zu machen. Erst eine Überforderung der körpereigenen
Regulationsmechanismen läßt prädisponierte Schwachstellen aufflackern.
Man kann sich das Immunsystem wie ein großes Faß vorstellen, das durch
viele Reize und Belastungen irgendwann einmal zum Überlaufen kommt. Die
körperlichen Schwachstellen sind bei diesem Bild die Überläufe.
Solche Reize können sein:
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