Naturheilpraxis • Rolf Löltgen • Heilpraktiker ©2001


Themenbereich: ALLERGIE
Allergien und Psyche

Allergie ist eine einseitig überschießende Reaktion des Organismus auf einen bestimmten äußeren Reiz. ALLERGIE übersetzt bedeutet: andere/falsche Empfindlichkeit!

Das heißt, der Allergiker ist empfindlich, ja "überempfindlich".

Der Körper reagiert auf den Kontakt mit "Allergenen" (allergieauslösenden Substanzen) überschießend, über das Ziel der Neutralisation des "Antigens" (=Allergen) weit hinausgehend.


Die Voraussetzung ist einerseits eine ererbte Disposition und andererseits eine oft vielseitige Überbelastung des Immunsystems.

Hier interessiert besonders, was denn eigentlich unser Immunsystem so sehr belastet, daß es wie ein volles Fass überläuft, und somit chronische Krankheiten entstehen können.

Neben der Ernährung und Toxinbelastung, ist da vor allem der Blick auf die psychischen Zusammenhänge der Krankheit entscheidend. Denn erst hier durch wird eine erfolgreiche Therapie, die ja dauerhafte Gesundheit bringen soll, ermöglicht.

Symbolik der Allergien
Wir haben in unserer Sprache viele Redewendungen, die verdeutlichen, was den einzelnen Menschen, der sich so "ausdrückt", bewegt.

~ es ist ihm zum Heulen (Konjunktivitis)
~ er hat die Nase voll (Rhinitis)
~
man will aus der Haut fahren (Neurodermitis)
~
etwas nimmt ihm die Luft (Asthma)
~
man kann sich seinem Ärger keine Luft machen (Asthma)


Diese Aussagen machen schon deutlich, daß da Beziehungen zwischen Denken sowie Fühlen und dem Körper bestehen. Dies kann in bestimmten Situationen zu Reaktionen an prädisponierten Schwachstellen führen.
Aber noch viel entscheidender als die alltäglichen Belastungen, sind die langanhaltenden Gefühlskonflikte für die Entstehung von Allergien.
Hier sind vor allem längst in Vergessenheit geratene, unterdrückte Gefühle zu nennen, die zwar aus dem Bewußtsein verschwunden sind, aber über das Unterbewußtsein immer noch Denken und Handeln bestimmen.

Die Psyche des Menschen ist ein übergeordnetes Steuer- und Schutz- "Organ"! Sie steht über dem Immunsystem und hat somit einen direkten Einfluß auf das gesundheitliche Wohlergehen des Individuums. Daß Allergien eine hauptsächlich psychisch bedingte Erscheinungsform sind, zeigt auch die Tatsache, daß entsprechende Reaktionen in Entspannungssitzungen fast augenblicklich aufhören und unter einer Narkose wegfallen. Andererseits lassen sich durch Suggestion oder durch das Betrachten von Bildern eines dominierenden Allergens jederzeit Anfälle provozieren.

Eine sehr bewährte und erfolgreiche Methode, direkt diese psychische Ebene im Menschen anzusprechen, ist die Regressionstherapie. Die Besonderheit dieser Therapieform ist ihre hohe Effektivität bei geringer Sitzungsanzahl. Ein weiterer großer Vorteil, ist die Möglichkeit, im Laufe der Behandlungszeit alle vom Patienten zu Beginn noch benötigten Medikamente langsam "auszuschleichen". Während dieser Übergangszeit kann dann sehr wirkungsvoll eine Behandlung entweder mit der klassischen Homöopathie, oder mit geeigneten homöopathischen oder pflanzlichen Komplexmitteln eingeleitet werden. Der Patient bekommt so die Chance, die nebenwirkungsreichen Medikamente abzusetzen und für eine ordentliche Ausleitung der Restgiftstoffe zu sorgen.

Und wo wird reagiert?

In den meisten Fällen wird über die Haut und/oder Schleimhaut reagiert, und diese sind nicht zufällig die Grenze des Körpers, des Individuums zur Außenwelt/Umwelt. Mit den Aufgaben: Kontakt / Aufnahme / Abgabe / Austausch Haut und Schleimhaut müssen erst passiert werden, bevor etwas wirklich in den Körper eingedrungen ist. Alle Dinge, die z.B. oral einverleibt werden, müssen erst die Schleimhaut des Verdauungstraktes passieren, bzw. mit ihr reagieren, bevor es zu Reaktionen kommen kann. Dinge die nicht resorbiert werden, verlassen den Verdauungsschlauch am unteren Ende. z.B.: eine verschluckte Glaskugel.

Die Voraussetzung zur allergischen Reaktion ist einerseits eine ererbte Disposition und andererseits eine oft vielseitige Überbelastung des Immunsystems.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff der Disposition von besonderer Bedeutung. Disposition ist die Veranlagung, Krankheitsbereitschaft, Empfänglichkeit, Ansprechbarkeit des Körpers für Krankheit.

Ererbte Disposition ist nicht gleich ererbte Krankheit!

Schwachstellen im Körper können ein Leben lang still schlummern, ohne sich je bemerkbar zu machen. Erst eine Überforderung der körpereigenen Regulationsmechanismen läßt prädisponierte Schwachstellen aufflackern. Man kann sich das Immunsystem wie ein großes Faß vorstellen, das durch viele Reize und Belastungen irgendwann einmal zum Überlaufen kommt. Die körperlichen Schwachstellen sind bei diesem Bild die Überläufe.

Solche Reize können sein:

~ Psyche
~ Umwelt
~
Stoffwechsel
~ Hormone
~ Ernährung
~ Infektionen
~ Medikamente
~ Genußmittel
Das Immunsystem

Das Immunsystem kann seine vielfältigen Aufgaben über das VEGETATIVE NERVENSYSTEM und das ENDOKRINUM (Hormonsystem) erfüllen.
Diese Zusammenhänge und Regulationsmeschanismen werden von der jungen Wissenschaft der "PSYCHONEUROIMMUNOLOGIE" immer eindeutiger bewiesen.

Auf der anderen Seite wird es im wesentlichen durch die GENETISCHEN VORAUSSETZUNGEN des Individuums und der PSYCHE gesteuert. Das Immunsystem mit seinen vielfältigen Aufgaben kontrolliert die Gesundheit des Organismus, versucht "Schwachstellen" auszugleichen (Kompensation), um so die Homöostase (inneres Gleichgewicht) permanent aufrecht zu erhalten, und eine relative Gesundheit zu gewährleisten.

Addieren sich nun diverse Reize, verstärkt sich die pathologische Potenz. Die Homöostase(inneres Gleichgewicht) kippt.
Wenn diese Störfaktoren permanent auf den Menschen in seiner Ganzheit (Körper, Geist, Seele) einwirken, unterwandern sie das Immunsystem und führen somit zu Krankheit!

Ein wichtiger Tip: Achten Sie immer auf die Ausscheidungsorgane, sind dort ein oder mehrere Kanäle verstopft, müßen die anderen zwangsläufig mehr leisten um die Störung irgendwie zu kompensieren.


Störungen des Immunsystem
1. Magen/Darm:
~ Veränderungen des inneren Milieus, auch/oder besonders durch Fehlernährung, Genußgifte, Antibiotika, Obstipation, Pilzbefall, etc.,
2. Leber:
~ mangelnde Entgiftung und Ausscheidung
3. Nieren:
~ mangelhafte Ausscheidung
4. Haut:
~ gestörte Schweißsekretion, unterdrückte Ekzeme
5. Lunge:
~ Abatmung von Gasen, z.B.: CO2 , Aceton beim Diabetiker, etc. Aufrechterhaltung des Säuren/Basen-Gleichgewichts
 
Sind die Fragen nach Ausscheidung, Ernährung und Toxinbelastung geklärt und therapeutisch abgedeckt, ist nun vor allem der Blick auf die psychischen Zusammenhänge der Krankheit entscheidend. Denn erst hierdurch wird eine erfolgreiche Therapie, die ja dauerhafte Gesundheit bringen soll, ermöglicht.

Aus meiner täglichen Praxiserfahrung hat sich die nachfolgende Denk- und Behandlungsweise entwickelt, die auf der Basis des naturheilkundlichen Wissens über die Einheit von Körper, Geist und Seele aufgebaut ist. Dazu werden nicht nur die körperlichen Symptome gesehen, sondern ganz besonders die psychischen Ursachen der Krankheit erkannt und aufgelöst!

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